Tag 38 Mitten im Nirgendwo – Mårbu Hütte 10 km, Dienstag 21. Juni

Ich schlafe sehr schlecht bis garnicht, es stürmt und es wird recht kalt in der Nacht. Im Zelt ist es recht laut durch den starken Wind der an der Zeltplane rüttelt dass es nur so knallt. Trotz Oropax in den Ohren ist es noch sehr laut. Regen wurde auch für den Morgen angekündigt und so stehe ich um halb fünf auf, packe meine Siebensachen zusammen und ziehe ohne Frühstück weiter. Ich werde heute nur die restlichen 10 km bis zur Mårbuhytta gehen und mich dort den Rest des Tages ausruhen. Etwas kraft- und Lustlos trotte ich die Strecke ab. Der angekündigte Regen bleibt aus und es nieselt nur leicht, so dass ich die Hütte gegen 10 Uhr trocken erreiche. Sie ist noch geschlossen, wie fast alle bedienten Hütten des DNT. Aber die Vorbereitungen zur Saisoneröffnung zum Wochenende laufen auf Hochtouren. Die Speisekammer ist nur spärlich ausgestattet. Meist stehen nur Konserven mit braunem Labskaus weißem Labskaus und mit Spanischem Bacalao. Ich entscheide mich für salzige Nudeln in Butter geschwenkt. Fehlt nur noch Maggi. Noch Kaffee dazu gekocht und fertig ist mein Frühstück. Später, so gegen 14 uhr trifft Susanne, eine Frau aus Koblenz ein und freut sich über die aufgewärmte Hütte. Sie ist seit ein paar Tagen unterwegs und kämpft noch mit ihrem Rucksack der an die 20 kg wiegt und braucht morgen einen Ruhetag. Es wird ein geselliger Abend und wir haben viel zu lachen als ich ihr ein paar Anekdoten von meiner ersten Wanderung mit 2 Freunden im Jahr 2005 erzähle.

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